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Call of Duty Modern Warfare 2 unter Linux/Ubuntu spielen/installieren

9. Dezember 2009 19 Kommentare

Call of Duty 2Vorwort:
Aus aktuellem Anlass berichte ich nun über Call of Duty Modern Warfare 2 und Linux, speziell Ubuntu 9.10. Frisch gekauft, hat es mich mal wieder in den Fingern gejuckt, dieses Spiel unter Linux zu testen und zu gucken, ob es ohne Probleme läuft oder ob es wie viele andere neuere Spiele den Dienst quittiert. Es scheint im Moment zumindest nicht so, als bräuchte man einen Crack, aber das sprengt jetzt eindeutig das Vorwort.

Installation:
Bevor man das Spiel installiert, sollte man auf die neuste Wine Version updaten und sich „winetricks“ herunterladen.

Dazu öffnet man ein Terminal und gibt dort diesen Befehl ein:

wget www.kegel.com/wine/winetricks

Anschließend startet man winetricks mit „sh winetricks“ und wählt dort folgende Pakete zur Installation aus.

  • d3dx9
  • corefonts
  • dotnet20
  • ie6

Der Installationsprozess kann bis zu einer halben Stunde dauern. Je nachdem wie schnell die Internetverbindung ist.Nachdem man diese Vorbereitungen getroffen hat, braucht man Steam. Wie man Steam installiert, habe ich hier bereits erklärt.

Jetzt wird es ein wenig komplizierter. Nachdem man Steam installiert hat, startet man die Installation von Call of Duty und wartet, bis das Setup nach der zweiten DVD von Call of Duty Modern Warfare 2 fragt. Man öffnet jedoch nicht das Laufwerk, sondern gibt in ein Terminal den Befehl „wine eject“ ein. Dadurch wird die DVD ausgeworfen und man kann ohne Probleme zu bekommen die zweite DVD einlegen und das Setup erfolgreich beenden.

Das Spiel sollte nun in der Regel ohne Probleme starten. Der Multiplayer funktioniert jedoch auf Grund von Punkbuster nicht.(danke Gunah) Der Multiplayer funktioniert bei mir nicht korrekt. Das liegt sehr wahrscheinlich an VAC. Sollte man Probleme mit der Grafik haben, kann man versuchen Compiz Fusion zu deaktivieren oder seine Grafikkartentreiber auf die neuste Version zu bringen. So und als kleinen Beweis, dass das Spiel wirklich unter Linux läuft, hier noch ein kleines YouTube Video.

Achtung Steam-Account Hijacking / Phishing-E-Mail

13. September 2009 2 Kommentare

[ad#Google Adsense]Das Wort zum Sonntag fällt heute mahnend aus. Heute um 07:31 habe ich eine E-Mail von lukas.sterma@oleco.net bekommen.

Mit folgendem Inhalt:

Lieber Steam Kunde,
wir mussten leider feststellen , dass Sie am 5.09.09 in der Zeit von 02:10 bis 05:53 mehrere Downloadlinks mit Viren-Inhahlt verteilt haben. Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt. Zum Zeitpunkt des Betrugsversuchs wurden mehrere, unregelmäßige IPs in ihrem Account geloggt, diese konnten wir jedoch keiner Person zuweisen.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie daher, um die Verifizierung ihres Steam Accounts unter folgendem Link: Verifizierungslink (Dies ist ihr persöhnlicher Verifizierungslink)
Nach Abschluss des Prozess wird Ihr Verifizierungsantrag schnellstmöglich bearbeitet.
Die Account Verifizierung ist ein von uns neu eingeführtes Module, welches die Account Sicherheit erheblich verbessert.
Bitte zögern Sie nicht, uns bei weiteren Problemen oder Fragen zukontaktieren.
ACHTUNG!: Wenn Sie keine Verifizierung innerhalb von 48 Stunden durchführen, wird ihr Account vorerst Deaktiviert.
Eine (Re)-Aktivierung, ist dann nurnoch mit einer Kopie Ihres ‘Personal-Ausweises’ möglich.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas Sterma – Steam Account Security
Dies ist eine automatisch generierte Nachricht. Wenn sie Fragen haben benutzen sie bitte ein Kontaktformular über unsere Homepage, direke Antworten werden leider automatisch gelöscht.

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Ich soll Viren verbreiten? Nein halt, noch viel schlimmer, mein Account soll gehackt worden sein und dann soll er angeblich zum Verbreiten von Downloadlinks mit virösem Inhalt missbraucht worden sein?! Ist echt nicht zu fassen. Wie kann mein Account bloß so etwas schlimmes tun. Schaut man jedoch genauer hin, fällt dem visierten Leser von Spam-E-Mails schnell auf, dass dies mal wieder ein typischer Fall von Steam-Account Hijacking, oder auch Phishing ist. Nehmen wir die E-Mail mal auseinander.

Absender: lukas.sterma@oleco.net

Wie man sieht, hat die Mail ihren Ursprung beim Freemailer Oleco, was einen natürlich wundern kann. Steam hat nach eigenen Angaben 20-Millionen Nutzer. Da könnte man davon ausgehen, dass sie es bereits in Erwägung gezogen haben, sich E-Mail-Adressen mit der Endung „@steam.com“ oder „@steamsupport.com“ zu erstellen. Ist nur eine Vermutung, aber jedes Hosting Paket für 5€ im Monat bietet die Möglichkeit eigene E-Mail Konten zu erstellen. Es kann natürlich sein, dass das Geld knapp geworden ist…oder sie haben ihren Support outgesourced(tolles Wort)? Man weiß es nicht.

Lieber Steam Kunde,
wir mussten leider feststellen , dass Sie am 5.09.09 in der Zeit von 02:10 bis 05:53 mehrere Downloadlinks mit Viren-Inhahlt verteilt haben. Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt. Zum Zeitpunkt des Betrugsversuchs wurden mehrere, unregelmäßige IPs in ihrem Account geloggt, diese konnten wir jedoch keiner Person zuweisen.

Klingt erstmal nicht weiter verdächtig. Man könnte sich natürlich fragen, warum der Support fast 8 Tage braucht um zu der Entscheidung zu kommen, mich auf meinen gehackten Account hinzuweisen. Mensch Herr Sterma, find ich nicht gut, dass sie sich so viel Zeit lassen. Es wurden außerdem unregelmäßige Ips geloggt… finde ich aber auch gar nicht schlimm, dass die keiner Person zugewiesen werden konnten, weil sonst müsste sich jeder Bundesbürger große Sorgen machen, wenn ein Lukas Sterma vom „Steam-Support“ jeden Wohnort der Kunden ausfindig machen könnte.

Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie daher, um die Verifizierung ihres Steam Accounts unter folgendem Link: Verifizierungslink (Dies ist ihr persöhnlicher Verifizierungslink)
Nach Abschluss des Prozess wird Ihr Verifizierungsantrag schnellstmöglich bearbeitet.

Der Link wurde mal aus Sicherheitsgründen lieber entfernt, weil die Endung „6x.to“ nichts Gutes vermuten lies. Wieder die selbe Frage, hat Valve nun kein Geld mehr oder was ist los? Haben die neben dem Support, nun auch ihre Homepage ausgelagert? Schwer vorzustellen. Es ist also ratsam diesen Link nicht zu benutzen um seinen Account zu „verifizieren“, sich ihn also endgültig klauen zu lassen.

Die Account Verifizierung ist ein von uns neu eingeführtes Module, welches die Account Sicherheit erheblich verbessert.
Bitte zögern Sie nicht, uns bei weiteren Problemen oder Fragen zukontaktieren.

Ach so ist das! Die wollen mir also was gutes tun! Ich glaube der Account wird nach dem „eingeführten Modul“ so sicher sein, dass selbst nicht mehr der Besitzer auf ihn zugreifen kann. Man behalte den letzten Satz im Hinterkopf:“Bitte zögern Sie nicht, uns bei weiteren Problemen oder Fragen zukontaktieren.“. Warum, siehst du gleich.

ACHTUNG!: Wenn Sie keine Verifizierung innerhalb von 48 Stunden durchführen, wird ihr Account vorerst Deaktiviert.
Eine (Re)-Aktivierung, ist dann nurnoch mit einer Kopie Ihres ‘Personal-Ausweises’ möglich.

Das werde ich einfach mal riskieren. Meinen Personalausweis bekommen die garantiert nicht.

Mit freundlichen Grüßen,
Lukas Sterma – Steam Account Security
Dies ist eine automatisch generierte Nachricht. Wenn sie Fragen haben benutzen sie bitte ein Kontaktformular über unsere Homepage, direke Antworten werden leider automatisch gelöscht.

Noch den Satz von vorhin im Kopf? Wieso sollte ich nicht den lieben Mitarbeiter beim Support direkt schreiben können? Also wird man wieder gezwungen auf die vermeidliche Homepage zu gehen. Wobei die in der E-Mail gar nicht genannt wird! Schweinerei, schlechter Support, es ist lediglich der „ Verifizierungslink“ in der E-Mail angegeben.

Doch das Beste kommt bekanntlich ja zum Schluss. Die E-Mail hatte als Empfänger in der Kopfzeile, die E-Mail Adresse meines Bruders stehen. Und dann habe ich zwei Minuten später noch eine E-Mail mit dem selben Inhalt bekommen. Dieses mal war sie an den Leader von meinem ehemaligen Battlefield2-Clan gerichtet. Was machen die beiden bloß immer.

Zusammenfassend lässt sich also nur sagen:“Finger WEG! Klickt bloß nicht auf den Link in dieser E-Mail oder ihr seht euren Account nie wieder!

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Steam unter Linux mit Wine

22. Juni 2009 2 Kommentare

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Steam unter Linux

Einleitung:

Nur weil man zu Linux wechseln will, ist das noch lange kein Grund auf seine Lieblingsspiele verzichten zu müssen, denn es gibt Wine. Wie man Wine installiert, habe ich hier bereits beschrieben. Doch in diesem Tutorial soll es um die bekannte Spieleplattform Steam gehen.

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    Installation von Steam:

Schritt 1: Wine installieren
Folge dieser Anleitung.

Schritt 2: Gecko Engine installieren
Da Wine keinen Browser mitbringt, Steam aber dringend einen benötigt, brauchen wir die Gecko Engine, die einen Browser bereitstellt.
Meist genügt die Eingabe von

wine iexplore http://winehq.org

in einem Terminal und die Installation sollte gestartet werden.
Sollte das nicht der Fall sein, kann man alternativ auch „winetricks“ verwenden:

cd ~
wget http://www.kegel.com/wine/winetricks
sh ./winetricks gecko

Gecko Engine unter Linux

Nun sollte die Gecko Engine laufen.

Schritt 3: Steam installieren
Zum Installieren von Steam lädt man sich aktuelle Installationsdatei von http://www.steampowered.com herunter und startet sie mit:

wine start SteamInstall.msi

Schritt 4: Steam starten
Im Regelfall sollte sich nach der Installation ein Icon auf dem Desktop befinden, über das man einfach Steam starten kann. Es ist wichtig, dass man in den Einstellungen die „Steam Community In-Game“ deaktivert um zu verhindern, dass Spiele sang- und klanglos abstürzen.

Der 26% Bug:
Nicht selten kommt es vor, dass Steam sich während eines Updates bei 26% aufhängt und auch nicht nur im Geringsten daran denkt, das Update fortzusetzen. In so einem Fall muss man selber Hand anlegen.
Als erstes wechselt man in den Ordner in den man Steam installiert hat und führt folgenden Befehl aus.

nice -n 19 wine Steam.exe

Sollte das Update dann immer noch nicht klappen, kann man es mit

wine steamTmp.exe SelfUpdate “Steam.exe” 14

versuchen. Im Regelfall sollte das Update nun problemlos durchgeführt werden können.
Sollte aber dennoch kein Erfolg zu verzeichnen sein, kann man versuchen die „ClientRegistry“ zu löschen und anschließend wieder die im Text weiter oben genannten Befehle ausführen.

rm ClientRegistry.blob

Entfernt die ClientRegistry von Steam.

“The registry was in use by another process”-Fehler:
Erhält man bei dem Versuch ein Spiel zu starten diese Meldung, liegt das oft daran, dass Steam nicht richtig beendet wurde. Beheben tut man den Fehler am einfachsten dadurch, dass man Steam startet und sauber beendet, bzw. bewusst beendet. Sollte die Meldung immer noch erscheinen, kann man mit einem Rechtsklick auf das Spiel

Properties → Local files → Verify integrity of game cache

ausführen.

Schlusswort:
Braucht man noch mehr Informationen und ist der englischen Sprache mächtig bietet das WineHQ wertvolle Informationen zur Installation von Steam unter Linux.

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