
Dem ein oder anderen dürfte aufgefallen sein, dass ich in den letzten Tagen vermehrt Beiträge über Suchanfragen schreibe, mit denen Leute auf moutfish.de gelandet sind. Das liegt einfach daran, dass ich immer wieder erstaunt bin, nach was Menschen suchen.
So kam die Tage doch tatsächlich jemand mit der Hoffnung auf meine Seite zu erfahren, ob GTA 4 auf einem Samsung NC10 Netbook läuft oder nicht. Für alle die nicht so viel mit dem Samsung anfangen können, hier nochmal die technischen Daten:
Hardware Samsung NC10:
-Intel Atom N270 1,6Ghz
-1GB RAM
-160GB HDD
-Intel GMA 950 Grafik
Wie man also sieht, handelt es sich nicht gerade um das Leistungsmonster. Schaut man sich jetzt mal die Mindestanforderungen von GTA 4 an:
Mindestanforderungen GTA 4:
-Prozessor: Intel Core 2 Duo 1.8Ghz oder AMD Athlon X2 64 2.4Ghz
-Grafikkarte: Nvidia 7900 (256 MB) oder ATI X1900 (256MB)
-Arbeitsspeicher: 1,5 GB RAM
-Festplattenspeicher: 16 GB freier Festplattenspeicher
Man sieht also deutlich, dass das Samsung NC10 nicht mal im Ansatz dafür geeignet ist um Grand Theft Auto 4 spielen zu können. Um die Frage abschließend zu beantworten und alle weiteren Besucher über diesen Suchbegriff aufzuklären. Es ist technisch nicht möglich GTA 4 auf dem Samsung NC10 Netbook zu spielen.
Lust auf eine Alternative ? Vielleicht probiert man einfach mal die ersten Teile von GTA aus. Diese sind in deutlich weniger anspruchsvollem 2D gehalten und können gratis heruntergeladen werden.
Allen Lesern frohe Weihnachten und angenehme Feiertage. Um mal für ein paar mehr Geschenke zu sorgen und da ich im Moment sowieso nach einem Netbook suche, nehme ich auch mal an diesem tollen Gewinnspiel teil (dieser wunderschöne Weihnachtsmann). Mal gucken vielleicht gibt es dann ein Netbook und Windows 7…

Das Acer Aspire One D250 Netbook gibt es in den Farben rot, weiß, blau oder schwarz, was erstmal gar nicht so verkehrt ist, da ich ein entweder ein schwarzes(graphitfarben) oder weißes Netbook kaufen möchte. Dieses Kriterium erfüllt der Acer Aspire One D250 also.
Gut, was sagen die Spezifikationen:
“
Windows 7 Starter 32-Bit Intel Atom N270 1.60GHz 1024MB 250GB kein optisches Laufwerk Intel GMA950 (IGP) shared memory 3x USB 2.0/LAN/WLAN 802.11bg 5in1 Card Reader (SD/MMC/MS/MS Pro/xD) Webcam (0.3 Megapixel) 25,6cm (10.1″) WSVGA Crystal Brite LED TFT (1024×600) Li-Ionen-Akku (6 Zellen) mit bis zu 5 Stunden Laufzeit je nach Art der Anwendung 1.33kg 12 Monate Herstellergarantie
”
Windows 7 Starter ist auf jeden Fall absolut das falsche für mich, aber nicht weiter wichtig, da sowieso Linux auf die Kiste kommen soll. Intel Atom N270 mit 1,6GHz sind auch mehr als normal bei den Netbooks und im Moment nur schwer zu ändern, da es kaum Konkurrenz auf dem Prozessormarkt gibt. 1024MB Arbeitsspeicher sind zwar ganz nett, lieber wären mir aber 2048 Mb, aber die gibt es nur gegen Aufpreis.
Die Akkulaufzeit ist mir mit 5 Stunden ebenfalls viel zu gering und das scheinbar nicht vorhandene Bluetooth rundet meinen Eindruck von dem Gerät ab. So kommt mir das nicht in den Weihnachtskorb. Ebenfalls lässt der Zusatz “Crystal Brite” nichts gutes verheißen, da es sich um eins dieser spiegelnden Displays handelt, die meiner Meinung nach eigentlich schon längst vom Markt verschwunden sein sollten. Ich kann einfach nicht mit spiegelnden Display arbeiten und den Vorteil habe ich bis jetzt auch noch nicht erkennen können. Aus diesem Grund fällt das Acer Aspire One D250 in diesem Punkt ebenfalls durch.
W-LAN gibt es leider auch nur b/g und nicht das neue schnelle /n also wieder durchgefallen. Die 250Gbyte große Festplatte ist nett und der standard Intel GMA950 Grafikchip ist ebenso praktisch wie der in jedem Gerät vorhandene 5 in 1 Kartenleser.
Zusätzlich vermisse ich so etwas wie einen eingebauten GPS-Empfänger oder Bluetooth. Positiv für alle die ein normales Netbook ohne große Besonderheiten wünschen, wäre der Preis, der sich im Moment auf circa 290€ beläuft.
Gut also an dieses Netbook kann ich einen Haken machen. Auf zum Nächsten.
Es ist also an der Zeit lebe wohl zu sagen und meinen Laptop langsam aber sicher zu DHL zu begleiten. Dieser Weg wird verdammt schwer werden für uns beide, aber irgendwann im Leben eines Laptops ist es einmal so weit, dass er dahin geht wo er hergekommen ist, nämlich zur Post. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und so manches W-LAN gefunden, Musikstück auf Partys gespielt und Nächte lang gezockt. Er war mir stets ein treuer Begleiter auf vielen Reisen und musste allerhand durchmachen. Doch nun haben sich endlich interessierte Käufer für meinen etwas in die Tage gekommenen Acer Travelmate 8100 gefunden und das Gerät ist so gut wie verkauft.
Warum ich mich von meinem treuen Begleiter trenne? Weil ich im Moment ein kleines Netbook brauche, dass ich mit zur Schule nehmen kann und mehr Mobilität besitzt. Außerdem liegt der Laptop die meiste Zeit nur doof in der Ecke und hat keinen Sinn.
Gut, dann hab ich endlich ein wenig Geld, um mir endlich ein Netbook zu kaufen. Doch die Frage ist, welches ich mir kaufen soll? Es gibt dutzende Anbieter und noch mehr Geräte auf dem Markt. Im Frühjahr 2010 bringen die Hersteller viele neue technische Spielerein auf den Markt, wie zum Beispiel den Intel Pineview. Deswegen weiß ich im Moment nicht, ob es sich lohnt noch zu warten oder nicht jetzt schon einen aus den Weihnachtsangeboten zu schnappen. Mal schauen, aber auf jeden Fall werde ich in nächster Zeit ein paar Eindrücke zu verschiedenen Netbooks präsentieren und darlegen, warum ich sie nicht kaufen würde.
Am Ende dieses sentimentalen Beitrags möchte ich um eine Schweigeminute für meinen Laptop bitten. Vielleicht ist er bald wieder da, wo er zuletzt mit mir im Urlaub war, nämlich in Österreich