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Artikel Tagged ‘Linux’

Mac-Script erweitert // Eigentlich ist das kein Artikel wert

3. Februar 2010 Keine Kommentare

Da ich im Moment mal wieder so meine Motivationsprobleme habe und mich der Schnee so langsam ziemlich nervt fällt mir nicht wirklich ein, worüber ich schreiben soll. Vielleicht darüber wie einfach es ist WEP-Wlans zu knacken? Nein, dass ist leider verboten. ;-)

Deswegen will ich nur kurz die leicht geänderte Variante des “Mac-Ändern”-Scripts vorstellen. Es hat sich gegenüber der Vorgängerversion nicht viel getan. Es ist lediglich ein weiterer Parameter hinzugekommen, der es erlaubt das Interface anzugeben.

#!/bin/bash
ifconfig $2 down;
macchanger $2 -m $1;
ifconfig $2 up;
echo "Mac-Adresse geändert...";
exit 0;

Aber irgendwie hab ich Lust bekommen ein paar Vorgänge zu automatisieren. Das ständige Einbinden der GPS-Maus nervt mich auf Dauer auch ein wenig. Schön waren die Zeiten als die noch automatisch erkannt worden ist. Denke ein Wardriving-Skript wäre generell nicht schlecht. Mal gucken was der Tag noch so bringt. Eigentlich sollte ich was für die Schule machen aber (siehe ganz oben) die Motivation…die Motivation. Das hehre Ziel Abitur ist irgendwie nicht mehr Anlass genug. Naja blub :-D

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Festplatte sicher löschen unter Linux / Festplatte zum Verkauf vorbereiten

12. Dezember 2009 Keine Kommentare

Wie bereits geschrieben, geht der Acer Travelmate 8100 weg und aus diesem Grund muss ich die Festplatte sicher löschen, so dass es dem Käufer nicht möglich ist, Daten wiederherzustellen.

Also, wie löscht man seine Festplatte relativ sicher und umsonst? Natürlich mit einer Linux-Live CD! Da es diese wie Sand am Meer gibt, braucht man nicht lange suchen, bis man eine gefunden hat, doch ich will die Gunst der Stunde nutzen um euch die SystemRescueCd ans Herz zu legen.

Doch in der Regel erfüllt jede andere Live CD, denn zum sicheren Löschen benötigt man nur das Programm “dd” und NTFS Unterstützung, wenn man einen Windows PC plätten möchte. Wie man die CD brennt und einsatzbereit macht, erfährt man hier in den Schritten 1 und 2.

Nachdem man das gemacht hat und sich wirklich ganz ganz sicher ist, dass man seine Festplatte unwiederbringlich löschen möchte kann man fortfahren.

Es braucht eigentlich nur den Befehl “dd if=/dev/zero of=/dev/sda” um die platte zu löschen. Dieser Befehl sorgt dafür, dass die gesamte Festplatte mit Nullen überschrieben wird. “sda” ist in diesem Fall die zu überschreibende Festplatte. Dieser Variante hat den Vorteil, dass man relativ schnell Ergebnisse sieht und die Platte sauber ist. Möchte man auf Nummer sicher gehen, wiederholt man diesen Vorgang ein weiteres Mal.

Hat man ein wenig mehr Zeit, kann man die Festplatte auch mit zufälligen Werten überschreiben. Dazu benutzt man wieder “dd”, doch dieses Mal sieht Befehl etwas anders aus: “dd if=/dev/urandom of=/dev/sda” Diese Variante dauert deutlich länger als die “/dev/zero” Version. Und ich meine auch deutlich länger. Bei mir hat diese Version in einer Stunde lediglich 16 GByte geschafft, während das Nullen in zehn Minuten bereits 6 Gbyte geschafft hat. Hat man also sehr viel Zeit und ist leicht paranoid oder hat was zu verstecken, wiederholt man diese Variante auch ein paar mal.

Doch ein Problem gibt es bei “dd”, nämlich gibt es keine Fortschrittsanzeige. Dadurch ist es nicht möglich zu überprüfen wie weit der Löschvorgang bereits ist. Doch ich würde das hier nicht ansprechen, wenn es dafür nicht einen kleinen Trick gäbe.

Dazu öffnet man ein neues Terminal und gibt dort den Befehl “kill -USR1 `pidof dd`” ein. Anschließend wechselt man wieder in das andere Terminal und nun kann man sehen wie viel “dd” bereits überschrieben hat. Um sich erneut die Fortschritt anzeigen zu lassen, wiederholt man diesen Vorgang.

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Call of Duty Modern Warfare 2 unter Linux/Ubuntu spielen/installieren

9. Dezember 2009 19 Kommentare

Call of Duty 2Vorwort:
Aus aktuellem Anlass berichte ich nun über Call of Duty Modern Warfare 2 und Linux, speziell Ubuntu 9.10. Frisch gekauft, hat es mich mal wieder in den Fingern gejuckt, dieses Spiel unter Linux zu testen und zu gucken, ob es ohne Probleme läuft oder ob es wie viele andere neuere Spiele den Dienst quittiert. Es scheint im Moment zumindest nicht so, als bräuchte man einen Crack, aber das sprengt jetzt eindeutig das Vorwort.

Installation:
Bevor man das Spiel installiert, sollte man auf die neuste Wine Version updaten und sich „winetricks“ herunterladen.

Dazu öffnet man ein Terminal und gibt dort diesen Befehl ein:

wget www.kegel.com/wine/winetricks

Anschließend startet man winetricks mit „sh winetricks“ und wählt dort folgende Pakete zur Installation aus.

  • d3dx9
  • corefonts
  • dotnet20
  • ie6

Der Installationsprozess kann bis zu einer halben Stunde dauern. Je nachdem wie schnell die Internetverbindung ist.Nachdem man diese Vorbereitungen getroffen hat, braucht man Steam. Wie man Steam installiert, habe ich hier bereits erklärt.

Jetzt wird es ein wenig komplizierter. Nachdem man Steam installiert hat, startet man die Installation von Call of Duty und wartet, bis das Setup nach der zweiten DVD von Call of Duty Modern Warfare 2 fragt. Man öffnet jedoch nicht das Laufwerk, sondern gibt in ein Terminal den Befehl „wine eject“ ein. Dadurch wird die DVD ausgeworfen und man kann ohne Probleme zu bekommen die zweite DVD einlegen und das Setup erfolgreich beenden.

Das Spiel sollte nun in der Regel ohne Probleme starten. Der Multiplayer funktioniert jedoch auf Grund von Punkbuster nicht.(danke Gunah) Der Multiplayer funktioniert bei mir nicht korrekt. Das liegt sehr wahrscheinlich an VAC. Sollte man Probleme mit der Grafik haben, kann man versuchen Compiz Fusion zu deaktivieren oder seine Grafikkartentreiber auf die neuste Version zu bringen. So und als kleinen Beweis, dass das Spiel wirklich unter Linux läuft, hier noch ein kleines YouTube Video.

Mac Adresse unter Linux ändern / GNU MAC Changer

29. August 2009 Keine Kommentare

MAC-Adresse

Einleitung:
Nachdem ich bereits beschrieben habe, wie man unter Windows die Mac Adresse ändern kann und was eigentlich eine Mac Adresse ist, wollte ich der Vollständigkeit halber auch noch einmal kurz beschreiben, wie man die Hardware Adresse seines Netzwerkadapters unter Linux ändern kann.

Voraussetzungen:
Eigentlich brauch man unter Linux keine weiteren Tools um die Mac ändern zu können. Die einzigen Werkzeuge, die man dazu braucht, sind ein Terminal und der Befehl „ifconfig“. Wenn man sich jedoch das Leben ein wenig einfacher gestalten will und ein wenig mehr Komfort braucht, dann ist man mit dem „GNU MAC Changer“ gut beraten.

GNU MAC Changer:
Der „macchanger“ ist ein kleines Programm, dass es dem Benutzer sehr einfach erlaubt, seine Mac Adresse zu manipulieren. Nachdem man das Programm installiert hat, unter Ubuntu geschieht das ganz einfach über den Befehl „sudo apt-get install macchanger“, kann man mit dem Befehl „macchanger eth1“ die Media-Access-Control-Adresse des Netzwerkinterfaces „eth1“ ändern. Der „macchanger“ wählt dann aus einer Liste von über 6800 Einträgen die neue Physikalische Adresse. Doch bevor man eine Änderung vornehmen kann, muss man erstmal das gewünschte Interface mit dem Befehl „ifconfig eth1 down“ deaktivieren.

MAC-Adresse ändern, macchanger

Es ist ebenfalls möglich, die neue Adresse selber festzulegen und nicht wie bei der anderen Methode dem „Zufall“ zu überlassen. Dies geschieht über den Befehl „macchanger –mac=01:23:45:67:89:AB eth1“. In diesem Fall wird dem Interface „eth1“ die Mac „ 01:23:45:67:89:AB“ zugeteilt. Man kann jedoch auch eine zufällige Adresse über den Befehl „macchanger -r eth1“ erzeugen lassen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass manche Router, dann den Dienst mit dieser Hardware verweigern und keine Verbindung mehr zum Netzwerk hergestellt werden kann. Anschließend muss man das Interface wieder starten. Das geschieht über den Befehl „ifconfig eth1 up“.

Ifconfig:
Es ist ebenfalls möglich, den ganzen Vorgang komplett per Hand zu machen. Dazu deaktiviert man wie beim „macchanger“ auch das Interface mit dem Befehl „ifconfig eth1 down“. Anschließend gibt man „ifconfig hw ether 00:01:02:03:1A:2B“ ein und hat dann die Mac-Adresse erfolgreich geändert. Jetzt muss das Interface nur noch wieder mit „ifconfig eth1 up“ gestartet werden.

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Blu-ray unter Linux / Filme von blauer Scheibe

9. Juli 2009 2 Kommentare

Blue Ray und Linux
Es ist wieder eines dieser undankbaren Themen. Eines dieser Dinge, von denen man weiß, dass sie höchstwahrscheinlich nicht unter Linux funktionieren werden. Das sagt einem einfach das Bauchgefühl. Wer versucht seine für meist viel Geld erworbenen Blu-ray Discs unter Linux nutzen zu können liegt mit diesem Bauchgefühl leider richtig, wenn auch nur in Teilen. Es ist durchaus möglich Blu-ray Filme unter Linux anzuschauen, diese müssen aber eigene, nicht verschlüsselte Discs sein, denn zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Software, die in der Lage wäre im Laden gekaufte, verschlüsselte Blu-rays abzuspielen.

Steht man als Linux Benutzer also mal wieder im Regen und darf warten, bis findige Programmierer eine Schwachstelle in der Verschlüsselung finden und es möglich wird BDs zu gucken. Ähnlich war es auch bei den DVDs der Fall. Bereits nach kurzer Zeit erschien die Programmbibliothek libdvdcss, die zur Entschlüsselung von CSS verschlüsselten DVDs in der Lage ist und es eigentlich jedem Open-Source Multimediaprogramm ermöglichte DVD abzuspielen. In Deutschland ist die Programmbibliothek, die auch übrigens auch von dem bekannten Videoplayer VLC verwendet wird, verboten. Deswegen ist die libdvdcss nicht im Standardumfang von bekannten Distributionen wie Ubuntu enthalten. Ähnlich wird es sich mit einer „libbluray“ verhalten. Diese würde ebenfalls in Deutschland verboten sein, weil ein Kopierschutz umgangen wird.

Doch es wird wohl noch eine Weile dauern, bis es möglich wird hochauflösende Filme unter Linux zu gucken, denn die Verschlüsselung einer Blu-Ray ist deutlich stärker und hat auch weniger Fehler die ausgenutzt werden können um sie zu knacken.
Die Verschlüsselung der DVD hatte einen 40Bit langen Schlüssel, der durch Designfehler in der Verschlüsselung auf 25 Bit reduziert werden konnte, dadurch wurde es sehr leicht die Schlüssel zu erraten. Bei Blu-Ray Discs und auch HD DVDs kommen 128-Bit lange AES Schlüssel zum Einsatz, die es ungleich schwerer machen den richtigen Schlüssel zu finden. Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, warum man überhaupt versuchen sollte irgendwas zu knacken, wenn man den Film doch teuer erworben hat?
Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Hersteller von Abspielsoftware die Lizenz teuer erwerben müssen und verhindert werden soll, dass Filme illegal kopiert werden.
Es gibt zwar die Möglichkeit über AnyDVD HD den Film auf die Festplatte zu ziehen und dann zu gucken, doch dies ist im Grunde genommen auch illegal.

Am erfolgversprechendsten scheint der in der Ubuntu-Wiki beschriebene Weg zu sein. Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie es möglich ist, manche Blu-Ray Filme zu gucken und die Sperre zu umgehen.

Es ist jedoch fraglich, ob die an der Blu-Ray Entwicklung beteiligten Firmen mit ihrem Verschlüsselungswahn nicht genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich erreichen wollten. Wären die Blu-Ray Discs unverschlüsselt könnte man sie ohne Probleme unter jedem Betriebssystem nutzen und alle wären glücklich. Unter MacOS X ist es ebenfalls nicht möglich in den Genus dieser Filme zu kommen. Bleibt also nur abzuwarten.

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Internet Explorer unter Ubuntu 9.04 installieren

15. Juni 2009 Keine Kommentare

IEs 4 Linux

So merkwürdig es auch klingen mag, es kann nicht schaden, den Internet Explorer auch auf seinem Linux System zu installieren. So manch einer fasst sich jetzt wahrscheinlich an den Kopf und fragt sich, wieso man das tun sollte?
Ganz einfach, es gibt nun einmal viele Menschen die weder Linux ,oder den Firefox nutzen. Deswegen ist es zum Beispiel für Webdesigner, die auf Linux umgestiegen sind, unumgänglich die Kompatibilität ihrer Webseite auch für die vielen Internet Entdecker da draußen zu gewährleisten. Ich empfehle dennoch, unter normalen Linux-Bedingungen, den Firefox, oder einen anderen Browser zu benutzen. Wer aber dennoch den Internet Explorer in vier verschiedenen Versionen(7.0, 6.0, 5.5 und 5.0) auf dem Rechner haben will, der liest einfach weiter.

Schritt 1: Informieren

Bevor man einfach was installiert, sollte man sich über die Lizenzbestimmungen im Klaren sein, denn diese sind im Gegensatz zu der GPL in der Windowswelt relativ streng. Am besten man liest sich das hier mal genau durch. Will man den Internet Explorer unter Linux installieren, braucht man eine gültige Windows Lizenz, ansonsten ist es illegal.

Schritt 2: wine und cabextract
Als erstes muss man das „universe-repository“ als Paketquelle erlauben.
Dazu geht man auf:

Schritt 2
System → Systemverwaltung → Software-Quellen

Schritt 3
Im Anschluss setzt man noch den Haken bei „Von der Gemeinschaft betreute Open Source-Software (universe)” und drückt auf „Schließen“. Nun bejaht man noch die Frage, ob man die Listen für die Pakete neu laden möchte.
Wie man wine installiert ist habe ich hier genau beschrieben. Als nächstes öffnet man ein Terminal und lässt dieses am besten auch gleich offen, da wir es noch brauchen werden und gibt dort

sudo apt-get install cabextract

ein um „cabextract“ zu installieren.

Hat man wine richtig installiert und cabextract ebenfalls, dann kann man mit der eigentlichen Installation der Internet Explorer Versionen beginnen. Diese gestaltet sich jedoch relativ einfach, da es dafür das „IEs 4 Linux“-Setup gibt.

Schritt 3: Installation von „IEs 4 Linux

Dazu gibt man einfach nach einander diese Befehle im Terminal ein. Eigentlich sollten keine Fehlermeldungen auftreten, wenn doch, einfach ein Kommentar schreiben und ich versuche zu helfen :-)

wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz
tar zxvf ies4linux-latest.tar.gz
cd ies4linux-*
./ies4linux

Kurze Erklärung was die Befehle machen:

wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz

Lädt das Archiv herunter.

tar zxvf ies4linux-latest.tar.gz

Entpackt das Archiv.

cd ies4linux-*

Wechselt in den gerade entpackten Ordner.

./ies4linux

Führt das Setup aus.

Schritt 3
Hat man alles richtig gemacht, sollte man dieses Fenster sehen. Hier kann man auswählen, welche Versionen alle installiert werden sollen. Am besten man wählt gleich alle, um möglichst viele verschiedene Versionen zum Testen zu haben. Unter „Advanced“ kann man sogar die Version 7.0 wählen.

Schritt 3
Klickt man dann auf „ok“ beginnt das Programm alle benötigten Daten aus dem Internet zu laden und die Installation läuft automatisch ab.

Schritt 4: Sich freuen
Schritt 4
Nun sollten sich auf dem Desktop diese schönen Icons befinden. Nun kann man die verschiedenen Versionen mit einem einfachen Doppelklick starten und seinen Spaß haben.

schönen Tag noch :-)

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