Navigationssoftware Navit unter Ubuntu Linux einrichten // Beispieldatei für eine navit.xml
Nach sehr langem Suchen nach einer Beispieldatei für eine Navit Konfiguration bin ich schließlich auf der Navit on n770/n800/n810 Wiki-Seite gelandet. Dort habe ich dann auch endlich eine funktionstüchtige navit.xml gefunden, mit der es möglich war Navit unter Linux, beziehungsweise Ubuntu zu starten. Vorher bestand nämlich das Problem, dass keine navit.xml angelegt worden ist und die Navigationssoftware somit auch keine OpenStreetMap Karten laden wollte. Da ich nun eine Beispieldatei zur Hand hatte und ich mit Konfigurationsdateien nicht auf dem Kriegsfuß stehe konnte der Spaß beginnen und ich habe ein wenig herumgebastelt.
Es ist mir jedoch leider nicht gelungen das 3D-Cegui zu aktivierten, was ich sehr schade finde, da ich glaube das die Performance deutlich besser wäre, als das über die CPU berechnete GTK-Interface. ( Wird das GTK-Interface wirklich über die CPU berechnet? Ist nur eine Vermutung von mir.) Auch SDL ließ sich leider nicht zum Arbeiten überreden und so musste ich auf das sehr langsame “gtk_drawing_area” zurückgreifen, ärgerlich.
<gui type=”cegui” tilt=”400″ view_mode=”3D” skin=”Mineque” />
<graphics type=”opengl” />
Sollte eigentlich das 3D-Cegui über die navit.xml aktivieren, tut es aber leider nicht. Trotzdem habe ich dem Programm ein nettes OSD verpasst, das das Navigieren deutlich vereinfacht und auch spaßiger macht. Da ich, bis auf die Performance, sehr zufrieden mit meiner XML-Datei bin, stelle ich sie hier zum Download.
Wie man sehen kann, habe ich die Konfigurationsdatei dahingehend optimiert, auf einem Netbook mit Widescreen zu funktionieren. Da mir gerade WordPress meinen Artikel zerschossen hat, habe ich keine große Lust mehr alles nochmal zu schreiben. Deswegen werde ich mich nun kurz fassen und das wesentlich kurz nochmal schreiben. Danke WordPress -.-
Alle Elemente des OSD werden korrekt angezeigt und die navit.xml ist auch mit normalen Auflösungen kompatibel. Zudem habe ich alle nicht funktionieren Elemente aus der Vorlage entfernt und somit für mehr Übersicht gesorgt.
Man darf jedoch nicht vergessen diesen Teil der Konfiguration anzupassen:
<!– Mapset template for openstreetmaps –>
<mapset enabled=”yes”>
<map type=”binfile” enabled=”yes” data=”/home/user/osm.bin”/>
</mapset>
Tut man dies nicht, dann wird kein Kartenmaterial geladen und es kann folglich nicht navigiert werden. Wie bereits zu erkennen ist, gehe ich hier von OpenStreetMap Kartenmaterial aus.So, trotz der saublöden WordPresspanne wünsche ich noch viel Spaß mit Navit. Vielleicht hilft die Beispielkonfiguration jemandem da draußen und erspart das lange Suchen und Anpassen der XML-Datei.

