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Archiv für die Kategorie ‘Wardriving’

W-LAN auf dem Campingplatz // Tipps&Tricks sowie Kosten und Alternativen

11. August 2010 Keine Kommentare
Wasser und Strand

Wasser und Strand

Wer im Urlaub ist und trotzdem nicht auf Internet verzichten möchte hat verschiedene Möglichkeiten für eine Anbindung an das Weltnetz zu sorgen. Man kann entweder versuchen sich illegal mit einem offenen W-LAN zu verbinden oder organisiert sich einen Web-Stick. Doch wenn man ganz viel Glück hat, dann stellt das Hotel in dem man sich befindet sogar gratis einen Hot-Spot zur Verfügung. Doch was macht man, wenn man Zelten geht?

Auf dem Campingplatz Oehe-Draecht gibt es die Möglichkeit sich bei einem kostenpflichtigen Hot-Spot anzumelden. Genau diese Variante des Internets wollte ich etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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Zelten an der Ostsee // Die spannende Reise nach Oehe-Drecht

24. Juli 2010 1 Kommentar
Noch ein wunderschöner Sonnenuntergang an der Ostsee

Noch ein wunderschöner Sonnenuntergang an der Ostsee

Das Ziel und die Reise:

Das wir (meine Freundin und ich) Zelten gehen wollten, war uns bereits von Anfang an klar, doch wo wir genau landen würden, stand noch in den Sternen. Nachdem wir jedoch einige hundert Kilometer gefahren sind und die Sonne so langsam das Auto in einen Hochofen der Navigationseskalation verwandelt hatte, peilten wir Kalifornien als Ziel an. Bei Kalifornien handelt es sich nicht etwa um den in den Vereinigten Staaten gelegenen Bundesstaat, sondern um eine kleine Gemeinde in der nähe von Brasilien und Krokau. Ja, die liegen alle nebeneinander an der Ostsee. Wer auch immer für diese Namen verantwortlich ist, hatte auf jeden Fall eine Menge Humor.

Dort angekommen mussten wir jedoch zwei Dinge feststellen. Ersten, die Straßenverbindungen zwischen den Zeltplätzen am Strand sind sehr schlecht und man kommt nur über Umwege ans Ziel, und zweitens, dass alle Zeltplätze bereits hoffnungslos überfüllt sind. Es gab also keine Chance noch einen Platz zu bekommen. Inzwischen war es 17:30 und wir waren bereits seit über 6 Stunden unterwegs. Dem kleinen Polo schien das jedoch nicht zu stören, der Tank stand nach 350 Kilometern immer noch auf 1/2. Das war nach der langen Fahrt und der nun etwas schlechteren Stimmung eine positive Nachricht. Ich mag den kleinen Polo einfach. Nachgerechnet ergibt das übrigens einen Verbrauch von lediglich 6 Liter auf hundert Kilometer, was sich für ein Auto aus dem Jahre 1996 doch sehen lassen kann.

Frustriert aber auch nicht wirklich überzeugt von dem vorgefundenen Campingplätzen haben wir ein neues Ziel eingeschlagen. Es sollte noch weiter in den Norden gehen und vorbei an Kiel in die Nähe der dänischen Grenze. Nach der langen Fahrt war ich schon etwas müde und nicht mehr so ganz aufmerksam unterwegs, was in der Kieler Innenstadt manchmal sehr unangenehm werden kann. Doch meiner Beifahrerin und der Langstreckenerfahrung sei dank, ist nochmal alles gut gegangen. Zu guter Letzt haben wir dann noch einen Zeltplatz gefunden. Nämlich Oehe-Drecht in 24376 Hasselberg. Schaut man auf die Karte, dann wird man feststellen, dass dieser nicht wirklich in der Nähe des ursprünglich angepeilten Ziels liegt, aber dem neuen Ziel doch sehr nahe kommt. Dort gefiel es uns auf Anhieb sehr gut, was nicht zuletzt daran liegt, dass meine Freundin bereits vor ein paar Jahren dort gezeltet hat.

Nach der zweiten Kiel-Durchfahrt kann ich jedoch sagen, dass ich dort niemals wohnen wollen würde. Die Stadt hat einen komischen Eindruck auf mich erweckt und lud nicht gerade zum Verweilen ein. Aber das ist nur ein ganz persönlicher Eindruck, der auch deswegen entstanden sein kann, weil ich bereits mehrere hundert Kilometer gefahren bin.

Endliche Angekommen:

Hier auf dem Campingplatz ist jedoch alles sehr ruhig und es gibt auch noch relativ viele freie Plätze. Die Sanitären-Anlagen sind super und die Nachbarn freundlich. Lediglich die kleinen schwarzen Käfer die auf alles fliegen, was Gelb oder Orange ist, nerven ein wenig. Es scheint irgendwo eine Quelle im Gebüsch zu geben, die unermüdlich Nachschub produziert. Ein Kampf der nicht zu gewinnen ist. Das Wetter war die Tage auch mehr als klasse. Was ich damit sagen will, ist dass sich dieser Campingplatz lohnt und dass er auch nicht sonderlich teuer ist. 85€ für 5 Nächte mit PKW, Zelt und zwei Erwachsenen ist nicht wirklich teuer. Doch dazu Später mehr.

Navigation:

Eigentlich sollte uns Navit den Weg weisen, doch das hat leider nicht so richtig funktioniert. Auf der einen Seite ist meine Beifahrerin besser mit der analogen Karte zurecht gekommen und auf der anderen Seite wollte das Programm einfach keine Straßennamen anzeigen. Wirklich schade, da ich mir im Vorfeld wirklich viel mühe gegeben habe Navit zu konfigurieren. Doch meiner Beifahrerin sei Dank, haben wir es dann doch ans Ziel geschafft. Im Gegensatz zu mir war sie von Anfang an der Meinung, dass man sich nicht auf die Technik verlassen und stets Papierkarten dabei haben muss. Sie sollte Recht behalten.

Am Ende der Fahrt jedoch konnte Navit nochmal beweisen, dass es etwas taugt, da in dem OSM-Kartenmaterial auch alle Zelt- und Campingplätze verzeichnet waren. Dies war bei der analogen Karte nicht der Fall. Doch ich werde wohl in einem spätere Blogeintrag noch einen Navit-Praxistauglichkeitstest nachreichen.

Ende:

An dieser Stelle will ich auch erst einmal gar nicht mehr so viel über den Urlaub schreiben, sondern lieber noch ein paar Bilder zeigen.

Weitere Beiträge gibt es dann in kleinen Stücken nach und nach.

Darunter:

  • Navit-Praxistauglichkeitstest
  • Buchempfehlung “Journalistisches Schreiben”
  • Das Camping A und O, wichtige Dinge die man nicht vergessen sollte
  • Campingplatz “Oehe-Drecht”-Erfahrungsbericht
  • W-LAN auf dem Campingplatz, wie kommt man am Besten dran und welche Tricks gibt es
  • Navigationssoftware Navit unter Ubuntu Linux einrichten // Beispieldatei für eine navit.xml

    15. Juli 2010 Keine Kommentare
    Navit mit angepasster navit.xml

    Navit mit angepasster navit.xml

    Nach sehr langem Suchen nach einer Beispieldatei für eine Navit Konfiguration bin ich schließlich auf der Navit on n770/n800/n810 Wiki-Seite gelandet. Dort habe ich dann auch endlich eine funktionstüchtige navit.xml gefunden, mit der es möglich war Navit unter Linux, beziehungsweise Ubuntu zu starten. Vorher bestand nämlich das Problem, dass keine navit.xml angelegt worden ist und die Navigationssoftware somit auch keine OpenStreetMap Karten laden wollte. Da ich nun eine Beispieldatei zur Hand hatte und ich mit Konfigurationsdateien nicht auf dem Kriegsfuß stehe konnte der Spaß beginnen und ich habe ein wenig herumgebastelt.

    Es ist mir jedoch leider nicht gelungen das 3D-Cegui zu aktivierten, was ich sehr schade finde, da ich glaube das die Performance deutlich besser wäre, als das über die CPU berechnete GTK-Interface. ( Wird das GTK-Interface wirklich über die CPU berechnet? Ist nur eine Vermutung von mir.) Auch SDL ließ sich leider nicht zum Arbeiten überreden und so musste ich auf das sehr langsame “gtk_drawing_area” zurückgreifen, ärgerlich.

    <gui type=”cegui” tilt=”400″ view_mode=”3D” skin=”Mineque” />
    <graphics type=”opengl” />

    Sollte eigentlich das 3D-Cegui über die navit.xml aktivieren, tut es aber leider nicht. Trotzdem habe ich dem Programm ein nettes OSD verpasst, das das Navigieren deutlich vereinfacht und auch spaßiger macht.  Da ich, bis auf die Performance, sehr zufrieden mit meiner XML-Datei bin, stelle ich sie hier zum Download.

    Wie man sehen kann, habe ich die Konfigurationsdatei dahingehend optimiert, auf einem Netbook mit Widescreen zu funktionieren. Da mir gerade WordPress meinen Artikel zerschossen hat, habe ich keine große Lust mehr alles nochmal zu schreiben. Deswegen werde ich mich nun kurz fassen und das wesentlich kurz nochmal schreiben. Danke WordPress -.-

    Alle Elemente des OSD werden korrekt angezeigt und die navit.xml ist auch mit normalen Auflösungen kompatibel. Zudem habe ich alle nicht funktionieren Elemente aus der Vorlage entfernt und somit für mehr Übersicht gesorgt.

    Man darf jedoch nicht vergessen diesen Teil der Konfiguration anzupassen:

    <!– Mapset template for openstreetmaps –>
    <mapset enabled=”yes”>
    <map type=”binfile” enabled=”yes” data=”/home/user/osm.bin”/>
    </mapset>

    Tut man dies nicht, dann wird kein Kartenmaterial geladen und es kann folglich nicht navigiert werden. Wie bereits zu erkennen ist, gehe ich hier von OpenStreetMap Kartenmaterial aus.So, trotz der saublöden WordPresspanne wünsche ich noch viel Spaß mit Navit. Vielleicht hilft die Beispielkonfiguration jemandem da draußen und erspart das lange Suchen und Anpassen der XML-Datei.

    KategorienUbuntu/Linux, Wardriving Tags:

    Es wird ein Wardriving-Script // Ich bashe …

    4. Februar 2010 Keine Kommentare

    So, mir war gestern ein wenig danach zu basteln und aus diesem Grund hab ich das Script ein kleines Bisschen erweitert.

    #!/bin/bash
    case "$1" in
    cm)
    ifconfig $3 down;
    macchanger $3 -m $2;
    ifconfig $3 up;
    echo "Mac-Adresse geändert...";
    ;;
    opti)
    echo 1500 > /proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs;
    ;;
    *)
    echo "Unbekannter Befehl."
    #Halt ein unbekannter Befehl
    ;;
    esac
    exit 0;

    Was ist neu?
    So ziemlich alles ist mehr oder weniger neu. Erstmal hab ich dem ganzen eine schicke If-Case Hülle verpasst und anschließend noch den Befehl “echo 1500 > /proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs;” hinzugefügt, der die Aktivität der Festplatte im Hintergrund reduziert und dadurch für weniger Stromverbrauch selbiger sorgt. Der Vorschlag kam übrigens von “intel powertop” einem guten Tool zum Verbessern der Akkulaufzeit.

    Ansonsten sollte das Script zum aktuellen Zeitpunkt noch selbsterklärend sein. Mal gucken was als nächstes noch dazu kommt.

    Was ein Beacon Frame ist und warum man das nicht essen kann

    3. Dezember 2009 Keine Kommentare

    Vorwort:
    Nachdem ich bereits beschrieben habe, was die Mac-Adresse ist und wie man diese unter Windows und Linux ändert, wollte ich einen weiteren Beitrag aus dem Bereich Netzwerk schreiben. Außerdem habe ich bereits angekündigt verstärkt Themen aus dem Wardriving Sektor zu veröffentlichen.

    Was ist ein Beacon Frame?
    Ein Beacon Frame ist ein -leider kein Datenpaket- Paket in einem auf IEEE 802.11 basierendem Netzwerk, dass alle wichtigen Informationen über selbiges enthält. Es ist sozusagen ein Steuerpaket. Der Acces Point, auch AP oder Router genannt sendet diese Pakete in einem bestimmten Intervall um möglichen Clienten Informationen über das Netzwerk zu geben. Außerdem ist Menge der empfangenen Frames ein Indiz für die Signalstärke eines Netzwerkes. Professionelle APs können die Frequenz in der sie Beacon Frames senden einstellen. Bei normalen Routern ist das nicht möglich.

    Anhand eines Beacon Frames kann man viele Informationen über den AP auslesen:

    -Hersteller des Gerätes kann identifiziert werden
    -Mögliche Entfernung zum Gerät
    -Die SSID, also den Namen des W-LANs
    -Verschlüsselung
    -Die Uhrzeit auf dem Router

    Doch was macht man mit diesen Informationen? Nun ja, diese Informationen können dazu genutzt werden um zu überprüfen ob ein Router sicher ist oder nicht. Kennt man seine Verschlüsselung und den Hersteller können gezielt Angriffe ausgeführt werden um die Sicherheit des eigenen Netzwerkes zu testen. Doch diese Informationen sind für jeden sichtbar und wie eingangs erwähnt auch nicht ohne Weiteres zu verstecken. Man braucht sich jedoch keine Sorgen machen, denn mit der richtigen Verschlüsselung passiert dem eigenen Netzwerk in der Regel nichts.

    Zusammenfassend kann man also sagen, dass ein Beacon Frame lediglich ein Datenpaket ist, dass die Anwesenheit eines Routers anzeigt. Startet man die entsprechenden Programme, sieht man, dass man von allen Seiten mit diesen kleinen Paketen zugeschüttet wird, ohne das man sich dagegen wehren könnte.