Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Persönliches’

Sommerloch, Winterloch // Von Dingen die gerade so abgehen…

25. Juli 2011 Keine Kommentare
Suchmaschinen

Suchmaschinen

…und in diesem Fall ist nicht von Marmeladenglasdeckeln die Rede. Wie lange ist es schon wieder her, dass hier was produktives geschrieben worden ist? Wie viele Beiträge gibt es schon darüber, dass es lange keine neuen Beiträge gab? Wie viele Artikel darüber, wie viele Artikel es eigentlich schon gibt, die darauf hinweisen, dass darauf hingewiesen worden ist, dass schon lange keinen neuen Artikel geschrieben worden sind? Es müssen an die drei oder tausend sein. Woran das liegt? Ganz klar daran, dass ich mich im Moment und wohl auch in ferner Zukunft immer weniger mit Software und Computern beschäftige und der Blog thematisch genau darauf ausgelegt worden ist. Im Moment habe ich sowieso das Gefühl ich sollte mal wieder meinen Arsch bewegen und aktiver leben… aber dafür habe ich gerade keine Zeit. Zu sehr damit beschäftigt Nichts zu machen und dabei Musik zu hören. Wunderbar!

Da ich diesen Blog jedoch nicht aufgeben will, hab ich nach langer langer Zeit WordPress auf den neusten Stand der Dinge gebracht und muss wirklich sagen: “Ach herrjemine!”. Da sind aber einige Dinge ganz schön aufgeräumt, umgeräumt und verbessert worden. Das Dashboard lädt schneller als Lucky Luke seinen Revolver gezogen hat und ist dabei optisch in etwa so ansprechend wie Susan Coffey… Bin wirklich sehr angetan von dieser Entwicklung und habe gleich mal alle meine Seiten auf den neusten Stand gebracht. Ja, ich weiß, dass sollte man immer sofort machen, da es sonst Sicherheitsprobleme geben kann, aber wie gesagt, ich habe momentan viel damit zu tun nichts zu tun zu haben. Aber gerade beim Schreiben dieses Satzes habe ich mal wieder festgestellt, dass es mir Spaß macht so Lebensfroh zu schreiben. Erstaunlicherweise ist die Besucherzahl trotz der deutlich geringeren Beitragszahl nicht wirklich gesunken, sondern ziemlich Konstant geblieben, was ich wirklich bemerkenswert finde.

Trotzdem habe ich auch gleich eine schlechte Nachricht: Ab nächster Woche bin ich erstmal für 2 Wochen in der Wildnis und werde keine Artikel schreiben können. So ein Pech aber auch. Aber mit ganz viel Glück und Zuversicht kommt in dieser Woche noch ein weiterer? Oder zwei?  Was ich an dieser Stelle aber auf jeden Fall verspreche kann ist die Tatsache, dass dieser Blog in Zukunft wohl deutlich persönlicher werden wird. Meine wirtschaftlichen Gedanken und Planungen werden in Zukunft in die neue Energy-Drink-Seite fließen, auch wenn da noch sehr viel Arbeit nötig ist und viele Texte überarbeitet, Bewertungssystem eingebunden und ein Logo gebastelt werden muss. Verdammt, ich freue mich da aber schon drauf! Wer sich die Seite mal angucken möchte muss wohl Google bemühen, da ich hier nicht wieder den selben Fehler wie bei der ersten Seite machen möchte. Damals hat Google aus mir bis heute nicht erklärlichen Gründen meine Seite aus dem Index geworfen und mehrere Tage Arbeit gleich mit. Such einfach nach: “Energy-Drink-Magazin” und klick eines der Ergebnisse an, dass ist meine Seite. Eine Facebook-Gruppe gibt es auch schon -einfach Fan werde- kost auch nix.

Updates folgen in Kürze, versprochen.

KategorienPersönliches, Wordpress Tags:

Facebook-Abstinenz ist vorbei // Das Informationsfasten hat nach 10 Tagen ein Ende

8. Juni 2011 1 Kommentar

Entweder bin ich zu doof zum Zählen oder die 10 Tage ohne Facebook sind wirklich schon vorbei. Leider habe ich es nicht geschafft für jeden Tag ein Feedback zu schreiben, aber ich denke, dass wäre auch nicht nötig gewesen, denn so spannend war es nun auch wieder nicht. Aber was habe ich alles so erlebt? Im Grund genommen war mein Leben ohne Facebook ein ganzes Stück weit freier, aber auch irgendwie ärmer an Kontakt. Ich rede hier nicht von Freunden oder Leuten, mit denen man auch sonst viel zu tun hat, sondern von eher losen Bekanntschaften. Diese sieht man im echten Leben kaum und es lohnt auch nicht aktiven Kontakt zu ihnen zu halten, da man eh viel zu wenig mit ihnen zu tun hat. Aber ab und an bekommt man dann mal ein “gefällt mir” oder ein nettes Kommentar und eine Nachricht. Das gibt es so im echten Leben halt nicht.

In den 10 Tagen habe ich mich wirklich ausgiebig mit dem Thema Facebook befasst und viele verschiedene Meinungen in Blogs dazu gelesen. Datenschutz ist nun meiner Meinung nach kein Argument gegen Facebook mehr. Man kann sich einfach einen Faceaccount anlegen und was am an Daten zur Verfügung stellt, entscheidet man am Ende ja doch irgendwie selbst. Außerdem fehlt es mir irgendwie provokante Kommentare zu den Statusupdates meiner “Freunde” abzugeben… oder ab und an mal zum Selbstdarsteller zu werden. Letzten Endes geht es doch hauptsächlich darum, sich selber darzustellen. Irgendwie auch ein wenig peinlich.

Trotzdem werde ich in Zukunft Facebook weniger intensiv nutzen und nicht mehr andauernd gucken, was sich so alles getan hat. Ist mir nämlich egal geworden in den letzten Tagen. Aber mal gucken, wie ich das in den nächten Tagen beurteilen werde, wenn ich wieder aktiv dabei bin.

In diesem Sinne: Facebook du hast mich wieder.

KategorienPersönliches Tags:

Tag 3, 4 und 5 // Es wird langsam wirklich schwer

4. Juni 2011 4 Kommentare

Kein-Facebook Tag 3

Kein-Facebook Tag 3


Tag 4

Tag 4


Tag 5

Tag 5

Also so langsam wird es wirklich schwer. Ich habe ein paar Nachrichten erhalten und gestern ein paar Leute kennengelernt, die mich nun bei Facebook angeschrieben haben. Woher ich das weiß? Ich hab leider verschlafen die E-Mail Benachrichtigungen zu deaktivieren. Das ist wirklich soziale Folter, was hier abgeht. Aber ich versuche hart zu bleiben und die 10 Tage durch zu halten. Im Moment stehe ich jedoch kurz davor das Experiment abzubrechen und Kontakt zu den Leuten aufzunehmen.

Auf der anderen Seite ist heute wirklich schönes Wetter und ich hab die Hälfte der Zeit ja schon fast geschafft. Jetzt aufzuhören wäre irgendwie auch nicht so klasse. Und wir haben schönes Wetter, mehr muss ich wohl nicht mehr sagen :-)

KategorienPersönliches Tags:

Tag 2 ohne Facebook // Was geschieht da hinter geschlossenen Türen?

1. Juni 2011 Keine Kommentare
Kein-Facebook Tag 2

Kein-Facebook Tag 2

Es ist vollbracht. Der zweite Tag ohne Facebook ist so gut wie überstanden und ich hatte heute kaum Gelegenheit der Versuchung zu erliegen, da ich momentan ein Praktikum mache und entsprechend wenig Zeit am Tage hatte. Jedoch war es dann zu Hause angekommen sehr schwer nicht eben “f” in die Adressleiste einzutippen und schnell zu schauen, was meine Freunde denn den Tag über so getrieben haben. Aber irgendwie total sinnlos.

Heute habe ich das erste mal in meinem Leben mit Adobe Indesign CS5 gearbeitet und muss sagen, dass das Programm wirklich mächtig ist. Nämlich mächtig einfach zu verstehen und trotzdem ziemlich praktisch. Zumindest was den Umgang mit den vorhandenen Elementen angeht, fühle ich mich schon recht sicher, aber ohne gute Einweisung wäre dem sicher nicht so. Kann auch sein das ich mich täusche und einfach keine Ahnung habe, was alles mit Indesign möglich ist…

Jedoch muss ich auch heute wieder verstärkt feststellen, dass meine Motivation Dinge zu erledigen gestiegen ist, da ich nicht so schnell abgelenkt werde. Vielleicht liegt das auch noch an anderen Faktoren, aber es ist mir auf jeden Fall aufgefallen und sollte meiner Meinung nach erwähnt werden. Vielleicht war es auch einfach das Wetter oder die Tatsache, dass ich endlich mal wieder gearbeitet habe. Also ich arbeite ja die ganze Zeit, aber nur als Texter und das ist kein Fulltime-Job. Nein.

Gestern hatte ich außerdem endlich die Gelegenheit meine neue Taucherbrille zu testen. Darüber werde ich in den kommenden Tagen auch mal etwas schreiben. Oder auch nicht. Je nachdem, wie das Wetter ist und wie viel Lust ich dazu habe. Ich freue mich schon auf den dritten Tag, wobei ich heute vor Christi Himmelfahrt/Vatertag schon Angst hatte irgendwas zu verpassen. Aber dem scheint nicht so.

KategorienPersönliches Tags: ,

Der erste Tag ohne Facebook // Leben wie vor 2004

31. Mai 2011 Keine Kommentare
Facebook Tag 1

Facebook Tag 1

Okay, es mag wirklich übertrieben scheinen hier so ein Theater davon zu machen mal 10 Tage nicht auf Facebook zu gehen und seine sozialen Kontakte zu checken. Auch hatte ich im Jahre 2004 noch nicht wirklich Ahnung vom Internet und auch andere Interessen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich bereits jetzt das Gefühl habe deutlich konzentrierte Dinge am Computer erledigen zu können, da ich nicht ständig in einem weiteren Tab die böse F-Seite geöffnet habe. Nennt mich süchtig, kann sogar wahr sein. Um es mal im Webslang zu sagen: “Mir gefällt meine neue Einstellung gegenüber dem Gesichtsbuch.”

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal allen das Buch Payback von Frank Schirrmacher empfehlen. Es mag zwar bei Amazon nicht ganz so viele gute Bewertungen bekommen haben, aber ein Blick lohnt sich wirklich und gerade der Abschnitt mit der Berechenbarkeit von Nutzern und deren Konsumverhalten finde ich wirklich spannend. Einfach mal einen Blick reinwerfen.

Einen interessanten Tipp habe ich auch schon erhalten und zwar “Wie das Internet unser Denken verändert” von Nicholas Carr. Was mich genau in diesem Buch erwartet weiß ich zwar noch nicht, aber ich werde mir auf jeden Fall mal ein paar Zusammenfassungen durchlesen und es dann eventuell bestellen. Nicht das man mich jetzt falsch versteht, das Internet ist wirklich klasse. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man sich auch mal kritisch mit der ganzen Thematik auseinander setzen sollte und gucken muss, wo man eigentlich steht.

Also, mir geht es gut und ich freue mich schon auf den zweiten Tag. Scheint wirklich einfacher zu sein, als ich anfangs dachte.

KategorienPersönliches Tags:

10 Tage kein Facebook // Ein soziales Experiment

30. Mai 2011 2 Kommentare
10 Tage ohne Facebook

10 Tage ohne Facebook

Immer wieder frage ich mich, wie viel Zeit ich eigentlich auf Facebook verbringe und wieso diese Seite einen so großen Reiz ausübt. Wieso besucht man ständig eine Internetseite, auf der es im Grunde nur darum geht sich selber nach Außen hin gut darzustellen? Eine Seite auf der man, die entsprechenden “Freunde” vorausgesetzt, so ziemlich alles über Beziehungen und deren Verlauf, Glücksmomente, Pech und all den anderen Kram erfahren kann? Wenn ich zurückdenke hat es mir nur in ein paar Situationen wirklich ernsthaft geholfen über bestimmte Dinge Bescheid zu wissen. Aber wenn ich darüber nachdenke, ob sich der Aufwand gelohnt hat, dann würde ich sagen nein hat er nicht.

Immer wieder merke ich, auch an mir selbst, dass die Hemmschwelle Leute anzurufen immer weiter steigt und sobald jemand nicht online ist oder eine Nachricht bei Facebook nicht bekommen hat, “nicht erreicht” wurde. Das gilt für Partys, Ausflüge und andere Dinge. Irgendwie macht mir das ein wenig Angst. Auf der anderen Seite wäre es auch mal interessant zu erfahren wie das eigentlich so ist, ein Leben ohne Facebook. Ein Leben ohne die ständige Sorge irgendwas “zu verpassen”, was im Grunde genommen eh völlig belanglos ist. Teilweise sind manche Leute auch nicht mehr über ICQ zu erreichen, sondern nur noch über Facebook -Telefon und persönlicher Besuch mal ausgeklammert.

Klar, es gibt immer noch ein paar Leute, die nicht bei Facebook angemeldet sind und scheinbar auch ganz gut damit leben können. Irgendwie hat sich Facebook jedoch für mich persönlich als ziemlicher Zeitfresser entpuppt und ich werde einfach mal das Experiment “10 Tage ohne Facebook” starten. Würde ich es auf die Spitze treiben wollen, würde ich auch noch auf bekannte Instant-Messenger wie ICQ verzichten. Das kommt dann vielleicht mal später oder gar nicht.

10 Tage kein Facebook also. Hier habe ich auf jeden Fall 10 Gute Gründe gefunden, wieso man eigentlich keinen Account bei Facebook benötigt. Und im Großen und Ganzen muss ich dem Autor Recht geben. Abgesehen von der Zeit, die man dort verbringt und wie Facebook mit den Daten umgeht, finde ich besonders die Theorie des “Web im Web” interessant.

Abmelden

Abmelden

Es ist nämlich wirklich so, dass Facebook eine Art Mini-Internet darstellt, das eigentlich alles zu bieten hat. Nur eben beschränkt auf Zwischenmenschliches. Bilder der letzten Party, Urlaub, Autounfall, Gesichtsunfall und vielen anderen Dingen sind schnell gefunden. Dann gibt es gefühlte 5000 Millionen verschieden Anwendungen für die unterschiedlichsten Dinge und noch und nöcher. Ich werde jedoch auch das Gefühl nicht los, dass es einen geheimen Wettbewerb gibt frei nach dem Motto “Wer erstellt die blödeste Anwendung mit dem dümmsten Namen” oder wie soll ich mir “Was passiert in den nächsten 30 Minuten?” erklären oder “Was machen deine Freunde wenn sie besoffen sind?”. Die Fragen kann ich mir auch selber beantworten. In den nächsten 30 Minuten wahrscheinlich immer noch auf Facebook surfen und irgendwelche Apps basteln oder anklicken und was meine Freunde machen, wenn sie was getrunken haben? Nun ja, ich könnte entweder die Bilder vom letzten Wochenende angucken, die meine Freunde hochgeladen haben oder diese tolle Anwendung benutzen. Man bleibt jedoch immer in der Mini-Internetwelt Facebook gefangen.

In diesem Sinne werde ich mich nun erstmal für 10 Tage ausklinken und mich abmelden. Des Weiteren werde ich die Seite aus meiner Schnellwahlleiste nehmen und auch alle anderen Verknüpfungen löschen. Ich bin gespannt, was passiert und wie viele Leute mich für verschollen halten werden. In diesem Sinne: Ich ziehe weiter, bleibe nicht in Verbindung und werde facebook.com nicht auf und von meinem Handy aus besuchen.

KategorienPersönliches Tags: ,